Rezension | Ava Dellaira - Love letters to the dead

Montag, August 29, 2016

Hallo ihr Lieben,
Mit dem Tod eines geliebten Menschen fertigzuwerden ist wirklich nicht leicht, ich denke, das wissen die meisten von euch. Daher möchte ich euch heute gerne ein neues Buch von mir vorstellen, das ich auch mal wieder in den Sommerferien gelesen habe. 
Es hat mir wirklich gut gefallen, da es den Trauerprozess eines Mädchens in etwa meinem Alter aufzeigt. 
Es handelt sich dabei um „Love letters to the dead“ von Ava Dellaira, was eventuell schon einigen von euch bekannt ein könnte, es ist relativ populär.


Titel: Love letters to the dead
Autor: Ava Dellaira
Verlag: cbt
Seitenzahl:416
Altersfreigabe: ab 14 Jahren
Genre: Jugendbuch/ Liebesroman
ISBN: 978-3570163146
Preis: 17,99 € [D]


Die 15-jährige Laurel muss sich dem Tod ihrer geliebten großen Schwester May wieder zurück in ein normales Leben finden. Ihre Mutter ist auf ein Farm in California gezogen und so lebt sie abwechselnd eine Woche bei ihrem Vater und ihrer Tante Amy. 
Am ersten Schultag auf ihrer Highschool gibt Laurels Englischlehrerin dem Kurs als Hausaufgabe auf, einen Brief an eine berühmte verstorbene Persönlichkeit zu schreiben. 

Und so ist das gesamte Buch in Form von Briefen an diverse Stars wie bspw. Amy Winehouse verfasst. 
Laurel lernt neue Freunde kennen ihre erste Liebe Sky(lar) und sie lernt mit dem Tod ihrer Schwester umzugehen und begreift langsam, dass sie nicht die Schuld daran trägt.


Die Form in Briefen ist mal was Neues und mir gefällt das auch ziemlich gut. Erst denkt man, dass es womöglich störend sein könnte, aber trotzdem ist die Geschichte sehr flüssig lesbar. Man lernt somit auch ein paar interessante Fakten über die verstorbenen Prominenten, an die Laurel ihre Briefe adressiert.

Wie schon oben bemerkt, lernt man ganz gut Laurels Trauerprozess kennen und auch ein wenig den der anderen Familienmitglieder, jeder geht eben ein wenig anders damit um. Auch die Liebesgeschichte mit Sky ist ganz gut gestaltet und glaubwürdig für mich. 

Was mich nur manchmal etwas stört, ist dieses typisch amerikanische, mit den Partys, dem Besaufen, etc. Ich kann das Ganze einfach nicht so sehr nachvollziehen, weil ich selbst nicht so ein Teenagerleben führe und das mit 15 Jahren auch übertrieben finde, aber das soll dem Buch jetzt keinen Abbruch tun. Das gibt es ja auch wirklich.

Außerdem finde ich es etwas störend, dass manche Szenen relativ langatmig waren und es so ein wenig langweilig wurde.


Die Geschichte und auch das Format in Form der Briefe haben mir sehr gut gefallen. 
Nur leider fehlten mir manchmal ein wenig die konkreten Formulierungen, da die Autorin teilweise "geschwafelt" hat, daher auch die vier Sterne. Ansonsten kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.


Kennt ihr das Buch schon? Interessieren euch überhaupt solche Romane, in denen es um den Verlust geliebter Menschen geht? Zufälligerweise habe ich davon in letzter Zeit echt einige gelesen.

Übrigens tut es mir leid, dass ich nicht gebloggt habe während der letzten zwei Wochen, aber ich war im Urlaub und entgegen meiner Erwartungen gab es kein Wlan^^.

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4 Kommentare

  1. Klingt nach einem sehr spannenden Buch! Das werde ich mir auf jeden Fall mal merken, mit dem Tod beschäftige ich mich von Zeit zu Zeit immer mal und aufgrund von verstorbenen Verwandten ist er doch irgendwie täglich „anwesend“. Schöner Beitrag :)

    Liebe Grüße ♥
    Rica von iivory beauty

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    1. Da hast du recht:/ Es ist echt empfehlenswert:)

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  2. Das Buch steht auch schon länger auf meiner Wunschliste, da ich es unbedingt noch lesen möchte!

    Viele liebe Grüße,
    Katharina von lovelybeautyxoxo.blogspot.de

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    1. Dann rutscht es jetzt hoffentlich noch ein Stückchen höher ;)

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